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Kultur im Burgenland


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Das Land der Sonne lockt ins Freie:

Naturerlebnisse im Burgenland

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Mildes Klima und vielfältige Landschaften, vom Becken des Neusiedler Sees über die pannonische Tiefebene bis zu den sanften Hügeln im Süden,
die reiche Fauna mit 300 Vogelarten im Seewinkel oder 450 Falterarten am Geschriebenstein, sowie eine üppige Flora mit echten Raritäten wie etwa der Schachblume –
das sind die Ingredienzien, aus denen das Burgenland Naturliebhabern Urlaubswonnen bereitet.
Mit einem abwechslungsreichen Wander-, Exkursionen-, Aktiv- und Seminar-Programm lässt sich die Natur im Land der Sonne noch intensiver erfahren ...
Im Dezember 2000 hat die UNESCO die Region Neusiedler See als grenzüberschreitende Kulturlandschaft

in die Welterbe-Liste aufgenommen – als Ort der Begegnung zwischen Ost und West mit einzigartigen Denkmälern wie der Altstadt von Rust, den Mörbischer Hofgassen,
dem Römersteinbruch St. Margarethen und dem Szechenyi Schloss im ungarischen Nagycenk.
Dominiert wird die Region vom Steppen-Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel,

der besonders im Frühling farbenprächtige und eindrucksvolle Einblicke in Tier- und Pflanzenwelt gewährt.
Selbstverständlich präsentieren die Führungen des Nationalpark-Zentrums Illmitz

auch das frischgebackene Welterbe – bei Ausflügen ans Ödenburger Ufer, in den südlichen Seeteil, zur Gloriette bei Fertöboz und zum Römersteinbruch St. Margarethen.
Naturfreunde verbringen einen Nachmittag im Nationalpark zum Thema „Fische laichen, Vögel ziehen, Blumen sprießen“.
Während auf (Hobby)Vogelkundler spezielle Exkursionen durch dieses europaweit geschätzte Vogelschaugebiet warten.
Etwa zur Langen Lacke, wo man die Frage „Welche Vögel sind schon da?“ beantwortet.
Oder in den sogenannten „Hanság“ – hier spürt man der Großtrappe nach.

Gestartet werden die Führungen am Osterwochenende.

Geführte Tour – Erlebnis pur ...

Wanderungen und Spaziergänge durch die frühlingshafte Natur sind nicht nur entspannend, sondern in vielerlei Hinsicht bereichernd.
Noch anregender sind diese Ausflüge mit Naturpark-Erlebnisführerinnen und –führern.
Da kann etwa man in fachkundiger Begleitung eine uralte Keltensiedlung besuchen, „Auf den Spuren der Römer“ wandeln, das „Papstkreuz“ kennen lernen, alte Geschichten von „Galgenkreuz und „Hörsäule“
auf alten Grenzwegen erfahren oder die Ruine Landsee mit Fackeln erkunden und sich dabei ausgiebig mit Kesselgulasch stärken.
In einer Nachtwanderung geht’s zum Dreiländereck im Naturpark Raab.
Eine meditative Gedenkwanderung erinnert an die Schrecken der Türkenschlacht bei Mogersdorf.
Bei einem Schauschneiden in Lockenhaus kann man ein sogenanntes „Venezianergatter“ bewundern.
Dieses fast zur Gänze aus Holz bestehende Sägewerk geht auf einen Entwurf von Leonardo da Vinci zurück und wurde erstmals 1597 erwähnt.
Weinfreunde schließen sich der „Uhudler“-Wanderung durch das denkmalgeschützte Kellerviertel im südburgenländischen Heiligenbrunn an,
um mehr über diesen naturbelassenen, wilden Wein zu erfahren.
Oder sie verfolgen am Geschriebenstein den Weg „von der Traube ins Glas“.
Wie das Korn zu Brot wird, erfährt man ebenfalls bei einer geführten Wanderung – in der Gegend von Minihof Liebau.