[Wien] [Salzburg] [Tirol] [Kärnten] [Niederösterreich] [Oberösterreich] [Vorarlberg] [Burgenland] [Steiermark]


Lokale bei Tourist.net Hotels bei Tourist.net

 



Chronik

  • 1787 war im Garten gegenüber dem Schönbrunner Kaiserstöckl vom Kellner Dick ein Kaffeehaus erbaut worden, dass sich als Jausenstation der Wiener großen Zuspruchs erfreute.
  • 1817 wurde die Realität vom Hahnwirt, Reiter von Hietzing, angekauft und durch Zubauten auf eine Gastwirtschaft vergrößert.
  • 1823 übergab Reiter dieses Lokal seinem Schwiegersohn Ferdinand DOMMAYER (23 Jahre alt, Beruf: Kamm-Macher).
  • 1832 wurden umliegend kleine Bauten aufgekauft und demoliert um vom Liechtensteinischen Baudirektor Josef Leistler den Prachtbau Dommayers Casino aufbauen zu können.
  • 1833 (24. Juni) fand die Eröffnung statt. Es konzentrierte sich hier das gesellschaftliche Leben Wiens: "Intime" Wienerische Feste mit den Tanzmeistern Schwott und Rabensteiner.
    Die berühmten Millefleurs-Bälle, die Rosenfeste und verschiedene Reunionen. Vom Johann Strauß-Vater die "Täuberl-Bälle", "Loreley-Klänge".
  • 1843 (22.März) Lanner spielte seine Komposition "Die Schönbrunner" erstmals beim DOMMAYER.
  • 1844 (15. Oktober) Johann Strauß-Sohn debütierte mit seiner neu zusammengestellten Kapelle.
  • 1858 starb Ferdinand DOMMAYER und später seine Frau; deren Sohn Franz DOMMAYER übernahm das Geschäft. Er war mit der Tochter des berühmten Sperlwirtes Scherzer vermählt.
  • 1889 folgte Paul Hopfner als Besitzer.
  • 1900 starb Franz DOMMAYER.
  • 1908 (3. Februar) erfolgte die Abschiedsfeier vom alten DOMMAYER-KASINO.
  • 1924 wurde der DOMMAYERHOF im alten Stil durch Familie Schneider in der Dommayergasse/Auhofstraße eröffnet. Garten mit Musikpavillion - Tanz bei 5-Uhr-Tee
  • 1931 schloss die Familie Schneider das Kaffeehaus.
  • 1935 wiedereröffnete Familie Senal im Frühling (Ostersamstag) den Betrieb. Zur Entstehungszeit der "Wien-Film" wurden hier die Filme "Das Reserl vom Wörthersee" und "Wiener G´schichten" unter Erich von Neusser als Produktionschef gedreht.
  • 1963 starb Frau Senal.
  • 1963 (15. Mai) übernahm Familie Gerersdorfer das Kaffeehaus. Entstehung von Filmszenen österreichischer Produktion, Fernseh- und Rundfunkübertragungen für das "Wiener Konzertcafé" oder "Seinerzeit zu meiner Zeit" u. a. m.
    Der Briefmarkenverein "Donau" hat seit diesem Jahr hier seinen Sitz.
  • 1973 (27. November) starb Senior-Chef Josef Gerersdorfer; seine Frau Gerta Gerersdorfer übergab das Café DOMMAYER
  • 1974 (1. J&aumlnner) ihrem Sohn Gert Gerersdorfer. Wiederaufleben des Konzertcafés, Ausstellungen. In Folge Vernissagen mit Prof. Ernst Fuchs, Marietta Zein, Henriette Florian, Erich Sokol, Prof. Helmut Kies u. a.
  • 1983 war ein sehr musikalisches Jahr mit Auftritten von Marianne Mendt, den "Picadilly Onions" mit Al Fats Edwards und der "Blue Note Seven"... Höhepunkt der 300-Jahr-Feier der Wiener Kaffeesieder: Das "1. Wiener Fiakerfest".
  • 1984 (1. September) nach Übernahme in den gemeinsamen Besitz mit seiner Frau Dorothea Gerersdorfer - Renovierung der Liegenschaft im "Alt-Wiener-Stil".
  • 1986 Die Damenkapelle "Wiener Walzermädchen" spielt ab nun monatlich im Dommayer auf.
  • 1987 bekommt der Robert-Stolz-Club im Dommayer seinen Vereinssitz und stiftet die Widmungstafel, die Frau Einzi Stolz, Waltraut Haas, Erwin Strahl und BV-Stv. Felix Steinwandter enthüllen. Renovierung des großen Gartens und Wiedererrichtung des Musikpavillons unter tätiger Mithilfe des Deutschmeister Schützenkorps. (10. September) Offizielle Einweihung des Pavillons durch Kulturstadtrat Franz Mrkvicka mit Widmung an alle Deutschmeister Wiens in einem Festakt.
  • 1988 Jeweils von Mai bis September spielt das "Team 65" auf der Gartenbühne Werke von Nestroy, Raimund, Tschechow, Wildgans, Moliere u. a. im "1. Wiener Kaffeehaustheater".
  • 1991/92 Umbau des Schanigartens nach alten Plänen.
  • 1995 (11. November) starb Seniorchefin Gerta Gerersdorfer




previous home next