Über den Inseln lag ein Licht, so klar, als wären die
Fenster zur Welt frisch geputzt. Es machte die Pinien noch grüner, die Steine
noch weisser, das Wasser noch tintenblauer.
Ein kleines hölzernes Boot fuhr langsam in den Hafen, mit einem steinalten Mann
am Steuer. Sein Dieselmotor klang, als würde eine müde Hand ein Brett
annageln. Möven kreisten über dem Boot, und daran konnte man sehen, dass der
alte Fischer heute Glück gehabt hatte: Oktopus, Garnelen, Goldbrassen….
Wir saßen da und sahen zu, auf betagten Sesseln neben dem Eingang des Lokals,
über uns ein gelbes Sonnenzelt, und auf dem Tisch der Wein, der unter dieser
Sonne wächst. Wir blieben sitzen, bis die Sterne herauskamen, und dann brachte
der Wirt auf den Tisch, was der alte Mann gefangen hatte. Später stieß er mit
uns auf das Glück an, denn heute war das Meer freundlich gewesen und das Leben
gut.
Man kann solche Tage nicht mitnehmen, nur leben. Aber als wir aufstanden,
wussten wir: Es ist Zeit ein Lokal neuer Art nach Wien zu bringen. Eines, in dem
man ein wenig von diesem Lebensgefühl genießt. Aber wie sollten wir es nennen?
Bar? Ein bisschen zu wenig. Restaurant? Ein bisschen zu viel.
Aber halt! Was stand da in verblichenen Buchstaben über dem Eingang zum Lokal?
Konoba. Erklärt wäre dies so etwas wie eine Taverne oder ein Bistro. Unsere
"KonoBar" ist eine jugendliche Mischung aus Wirtshaus und Weinbar -
eine unkonventionelle Alternative zum Restaurant!
Bleibt nur noch zu sagen: "Willkommen!
Eine Anfahrtsroute ist vorhanden
Anfragen an tourist.net